Habe lange nichts gepostet, ein Vortrag von Peter Kruse auf der Re:publica in Berlin hat mich daran erinnert. Auch dieser 30-minütige Beitrag ist zu empfehlen. Wieder schön nachzuvollziehen, gehts um die Diskussion über das Internet, die zu einem guten Teil aus extremen Anschauungen besteht. Ähnlich wie Müller den Utopische und Dystopischen Blickwinkel beschreibt [1]. Kruse sieht hier 2 Wertkulturen, die das Internet zwar faktisch gleich wahrnehmen, aber komplett unterschiedlich beurteilen. Und Werte seien eben sehr tief in den Menschen verwurzelt, weswegen ein Angleichen in einer Diskussion schwierig ist. In einer Studie macht Kruse also 2 Typen von "Heavy Usern" des Internets aus, die "Digital Visitors" und die "Digital Residents", die sich hauptsächlich in ihrer bewertenden Einschätzung des Internets unterscheiden. Kurz: die einen mögen es, die anderen nicht.